John Green - The fault in our stars

“My cancer is me.”
”You gave me a forever within the numbered days, and I’m grateful.”
Titel: The fault in our stars
Autor: John Green
ISBN-13: 978-0525478812
‘The fault in our stars’ war nach ‘Looking for Alaska’ mein zweiter John Green innerhalb von zwei Wochen. Auch dieser überzeugt durch und durch.
In ‘The fault in our stars’ geht es um die 16-jährige, krebskranke Hazel, die in einer Gruppe für krebskranke Teenager auf den jungen, charmanten Augustus trifft. Wie in einer “herkömmlichen” Liebesgeschichte freunden sich die beiden an und fliegen gemeinsam nach Amsterdam, um dort Hazels größten Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen: die Begegnung mit dem Autor ihres Lieblingsbuches und die Antworten auf ihre ungeklärten Fragen.
Ich habe dieses Buch, ebenso wie ‘Looking for Alaska’ verschlungen und geliebt. (5 von 5 Sternen auf Goodreads)
Wirklich aufmerksam wurde ich auf ‘The fault in our stars’ durch die Spiegel-Bestsellerliste der letzten Woche. Es stand schon einige Zeit im Laden und ich lief ständig an diesem blauem Cover vorbei und war stets versucht, es mitzunehmen. Aus Kostengründen entschied ich mich dann jedoch,für die englische eBookversion und fing zeitnah mit dem Lesen an.
Green regt mit diesem Titel zum Nachdenken an, einige seiner Zitate sind definitiv episch und sollten in das große Buch der magischen Zitate eingehen, da sie sprachlich unglaublich gut in den Kontext passen. Dabei bezieht er sich, wie in ‘Looking for Alaska’ erneut auf die Religion, die beim Thema Tod nicht außen vor bleibt. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Ich denke, die Frage stellen wir uns alle.
Vor allem fielen mir beim Lesen besonders positiv die schönen Umschwünge der Atmosphäre auf. Wenn Gus und Hazel ihre Zeit miteinander verbringen, so scheint es, als wäre der Krebs außen vor, als gäbe es tatsächlich ein herrliches Happyend, die Krankheit scheint vergessen, um kurz darauf wieder in die Realität zurückzukehren, die für kranke Menschen zuweilen mit vielen unschönen und womöglich entwürdigenden Dingen verbunden ist. Niemand verliert gerne die Kontrolle über den eigenen Körper, Bettnässen und Erbrechen, Zeichen körperlicher Schwäche nennt der Autor ebenso beim Namen.
Auch sprachlich bietet das Buch wieder einige wundervolle Aussagen, die viel Interpretationsfreiraum und damit Raum für eine eigene Meinung bieten.
Im Grunde ist die Idee, ein Buch über eine krebskranke Person zu schreiben nichts Neues, allerdings finde ich seine Umsetzung neu und nahezu revolutionär, da es sich hierbei nicht um die klischeehafte Form dieses Genres handelt, sondern ein
Alles in allem würde ich dieses Buch unglaublich gerne jedem in die Hand drücken und ihn zu einem John-Green-Fan bekehren. Ich denke, es gibt kaum Bücher, die solch eine emotionale Intensität, Weisheit und zugleich derartig aufrichtig mit dem Thema Krebs umgehen. Mir persönlich geht das Buch in gewisserweise vielleicht schon zu nahe, vor nicht einmal vier Monaten verstarb meine Großmutter, definitiv um einiges älter als die Protagonisten, an Krebs, demzufolge hat dieses Buch für mich noch einmal eine besondere Wertung. Ich liebe es, weil es nichts von dem verschleiert, was bei Krebspatienten an der Tagesordnung ist. Weil es absolut süß ist und aufweist, dass es möglich ist, jeder Krankheit zum Trotz ein Stück Liebe und Leben zu finden.
(Das war eine meiner ersten Rezensionen. Ich übe noch.^^)
















